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Fougère

Fougère bezeichnet eine Duftfamilie, die von der Kombination aus Lavendel, Kumarin und Eichenmoos geprägt wird. Der Name leitet sich vom französischen Wort für Farn ab, obwohl Farn selbst keinen Eigengeruch besitzt. In der Nase entsteht ein Eindruck von frischer Kräuterwürze, gepaart mit einer trockenen, leicht heuartigen Süße.

Typische Bausteine sind Lavendel, Eichenmoos, Kumarin, Geranium und oft Bergamotte oder andere Zitrusnoten in der Kopfnote. Ergänzt werden diese häufig durch holzige oder würzige Facetten wie Vetiver, Patchouli oder Gewürznelke. Diese Struktur eignet sich besonders für gemäßigte Temperaturen im Frühling und Herbst sowie für Anlässe, bei denen ein klarer, unaufdringlicher Charakter gefragt ist.

Häufige Fragen · Fougère

Warum heißt diese Familie Fougère, wenn Farn nicht riecht?
Der Name wurde im späten 19. Jahrhundert gewählt, um den grünen, frischen Charakter dieser Kompositionen zu beschreiben. Es handelt sich also um eine metaphorische Bezeichnung, nicht um eine botanische Zutat.
Wie unterscheidet sich Fougère von anderen holzigen Familien?
Der entscheidende Unterschied liegt in der festen Verbindung von Lavendel und Eichenmoos, die es sonst in dieser Form nicht gibt. Andere holzige Familien setzen stärker auf Sandelholz, Zedernholz oder Vetiver ohne diese lavendelbetonte Kräuterstruktur.
Für welchen Hauttyp oder welche Situation passt Fougère besonders gut?
Da die Familie meist trocken und wenig süß wirkt, kommt sie auf den unterschiedlichsten Hautarten klar zur Geltung. Sie wird oft in Alltags- oder Bürosituationen geschätzt, da der Charakter dezent bleibt und nicht aufdringlich wirkt.